Wie viel Schweiß ist ganz normal? 

 

Ob du nun feuchte Hände beim Vorstellungsgespräch oder Achselflecken auf dem Hemd hast – es stellt dir wahrscheinlich einige Unannehmlichkeiten dar.
Schwitzen ist nicht nur normal, sondern auch gesund in einem gewissen Maße. Wenn dich allerdings starkes Schwitzen belastet, sodass dir selbst ein Handschlag oder das Ausziehen von Schuhen unangenehm ist, dann könnte es sich aber schon um krankhaftes Schwitzen handeln.

 

 

Wann spricht man von einer Hyperhidrosis?

Schwitzen ist normal. Aber wann ist es nicht mehr normal und wann solltest du zum Arzt gehen? Wenn dein Schwitzen nicht im Verhältnis zur Körperbelastung oder zur Temperatur steht, dann spricht man von Hyperhidrosis. Das Wort kommt aus dem Griechischen, „hyper“ und bedeutet zu viel und „hidros“ ist ja bekanntlich Wasser. Die am meisten verbreitete Form davon ist das Schwitzen an Händen und an Füßen.

 

Es ist natürlich normal, dass jemand, der z.B. Sport treibt, auch dementsprechend schwitzt. Dadurch kommt der Kreislauf in Schwung und das Kühlsystem des Körpers wird angekurbelt. Wenn deine Hände aber schon bei einer normalen Zimmertemperatur schwitzen, dann hast du schon ein Problem, dem du auf den Grund gehen solltest. Schätzungen zufolge leiden circa 13,3 Millionen Deutsche unter starkem Schwitzen bzw. unter Hyperhidrosis.

 

Ist das Schwitzen mit Temperatur und körperlicher Anstrengung verbunden?


Es ist selbst für Experten oftmals sehr schwer festzustellen, ob es sich um ein normales oder um ein krankhaftes Schwitzen bzw. um Hyperhidrose handelt. Viele Menschen schwitzen nämlich von Natur aus etwas mehr als die anderen, während einige Menschen schon ein gewöhnliches Schwitzen als extrem lästig verspüren. Im Gegensatz dazu können andere mit einer solchen Situation viel besser und entspannter umgehen. Grundsätzlich ist dein Schwitzen also erst dann als übermäßig anzusehen, wenn es unabhängig von der Temperatur und der körperlichen Anstrengung zum Schwitzen kommt.

 

Wie viel schwitzt man normalerweise?


Es ist ganz normal, dass du am Tag mehrere Liter Schweiß verlierst. Es kann dich sogar gefährden, wenn du täglich weniger als einen halben Liter Flüssigkeit verlierst. Nur zum Vergleich: Ein Spitzensportler kann nur in einer Stunde 3 Liter Schweiß ausschwitzen. Selbst wenn du im Büro bei 30 °C sitzt, kannst du im Laufe deines Arbeitstages anderthalb Liter Schweiß absondern. Ein gesunder Mensch kann also bis zu drei Liter an einem Tag schwitzen. Es wird geschätzt, dass man bis zu 10 Liter und im Extremfall auch bis hin zu 15 Liter Wasser durch das Schwitzen verlieren kann. Die Menge des Schweißes ist jedoch nicht an allen Teilen des Körpers gleich hoch.

 

Behandlungsmöglichkeiten mit Arzt absprechen


Bei großen Schweißausbrüchen solltest du dich dennoch bei einem Arzt erkundigen. Dieser wird einige Tests durchführen und ganz schnell feststellen, ob es sich bei deinem Schwitzen um Hyperhidrose handelt. Wissenswertes zum Thema Schwitzen und über effektive Behandlungsmöglichkeiten findest du auch unter: www.was-tun-gegen-schwitzen.net . Hier hast du die Gelegenheit, nützliche Tipps zur Selbsthilfe zu lesen und eventuelle Ursachen für dein Schwitzen zu finden, denn manchmal kannst du dein Schwitzen auch durch die Änderung deiner Lebensgewohnheiten mindern.

 

Sowohl zu wenig als auch zu viel zu schwitzen, kann für den Menschen krankhaft sein. Nur jene Menge des Schweißes ist normal, die zum Abkühlen des Körpers gebraucht wird.

 

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